Warum ist das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS) des Menschen so wichtig ?
Erstaunliche Fakten über das ECS und warum es kaum jemand kennt: Dieses ECS wurde erst in den Neunzigern entdeckt. Das Endocannabinoid-System (ECS) wurde 1992 durch ein Forschungsteam des National Institute of Mental Health (NIMH, Bethesda, Maryland, USA) unter der Leitung von William Devane und Dr. Lumir Hanus und in Zusammenarbeit mit dem israelischen Wissenschaftler Raphael Mechoulam entdeckt.

Wußten Sie, daß der Mensch – und überhaupt alle Wirbeltiere ein körpereigenes ECS haben, sogar einige wirbellose Tiere. Dies macht deutlich, daß das ECS an der Evolution der Tiere seit mind. 600 Mio.Jahren beteiligt ist.


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CB1-Rezeptoren sind die wohl häufigsten Neurotransmitter-Rezeptoren im Gehirn. Von den Neurotransmittern, welche die Informationen der chem. Stoffe in Informationen übermitteln, sind die bekanntesten das Serotonin unf das Dopamin. Aber dazu gehört auch das Endocannabinoid Anandamid(1), das als Neurotransmitter fungiert und die meisten Rezeptoren im Gehirn hat. Endocannabinoide signalisieren rückwärts Die meisten Neurotransmitter kommunizieren in einer Richtung: vom Signalisierungsneuron zum postsynoptischen Neuron. Aber im Endocannabinoid-System funktioniert es in die entgegengesetzte Richtung, die als retrograde Signalisierung bezeichnet wird . Das bedeutet, wenn ein Rezeptor über- oder unterreguliert wird, signalisiert es rückwärts über die Synapse, was das Signal-Neuron signalisiert, sein Verhalten zu ändern und eine Art Rückkopplungsschleife zu erzeugen. Tatsächlich handelt es sich also nicht um die Verteilung von Informationen wie bei anderen Neurotransmittern, sondern es handelt sich um eine Art Dimmschalter, der die Aktivität nach oben oder nach unten richtet, um den Körper in die Homöostase zurückzuführen. Bei vielen Ungausgewogenheiten im Körper tritt eine erhöhte Aktivität des ECS auf. Gerade bei Alzheimer und Parkinson bis hin zu rheumatoider Arthritis und Krebs. Demnach hat das ECS im Körper die Aufgabe, das System wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aber was passiert, wenn das ECS erschöpft ist? Wissenschaftler haben beobachtet, wie unter bestimmten Bedingungen, die mit einer Überempfindlichkeit gegen Schmerzen wie Migräne, Fibromyalgie und IBS (Reizdarmsysdrom) verbunden sind, das ECS geschwächt zu sein scheint.
Die Zufuhr externer Cannabinoide (Hanf-Inhaltsstoffe) bewirkt eine Wiederaufnahme der Arbeit und somit eine Wiederherstellung der Gleichgewichts und somit die Regeneration und Schmerzlinderung im Körper. Das ECS erklärt, warum die Bestandteile des medizinischen Cannabis eine Wirkung haben. Vor der Hanf-Prohibition Anfang des 20. Jahrhunderts enthielt der Großteil der Arznei Inhaltsstoffe der Hanf-Pflanze. Damals wußte noch niemand, wie diese Pflanze auf das Körpersystem wirkte, man erfreute sich trotzdem der großen Anwendungserfolge – besonders bei Epilepsie, Kopfschmerzen, Arthritis, Schmerzen, Depressionen und Übelkeit. In der langen Zeit der Abstinenz bis heute ist das Wissen darum für den Großteil von uns verlorengegangen oder wurde nicht beachtet. Erst seit der Entdeckung des Endocannabinoid-Systems(2) kann man die genaue Wirkungsweise nun auch wissenschaftlich erklären. Dustin Sulak , einer der führenden medizinischen Cannabis-Experten sagt dazu: „Die Forschung hat gezeigt, dass kleine Dosen von Cannabinoiden aus Cannabis dem Körper signalisieren können, mehr Endocannabinoide zu bilden und mehr Cannabinoidrezeptoren zu bilden … Ich glaube, dass kleine, regelmäßige Dosen von Cannabis als Tonikum für unser zentralstes physiologisches Heilsystem wirken könnten.“ Auch in nicht cannabis-freundlichen Ländern muß das Gesetz nicht gebrochen werden, den jeder kann die Vorteile eines hochwertigen CBD-Öls auch vollkommen ohne THC (ein Cannabinoid, welches berauschend wirkt) genießen. „Sie müssen das Gesetz nicht brechen, um Ihrem Endocannabinoid-System einen Schub zu geben !“ ( Kannaway Live Event 2017 in Augsburg)